BESTCARD.


 

Seit dem 1. August 2013 besteht im Landkreis Rotenburg ein Beschäftigungsangebot für Menschen mit seelischen Behinderungen. Unter dem Namen BESTCARD (BEST: Bürgerschaftliches Engagement und Soziale Teilhabe) können sich Personen, die als nicht erwerbsfähig diagnostiziert wurden, bis zu zehn Stunden pro Woche innerhalb von gemeinnützigen Initiativen und Organisationen engagieren.

 

Das Angebot richtet sich gezielt an Menschen mit seelischen Behinderungen, die Leistungen in Form von Hilfe zum Lebensunterhalt oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung erhalten. Von BESTCARD profitieren können psychisch kranke Menschen, die nicht erwerbsfähig sind und somit maximal 15 Stunden pro Woche arbeiten können, sich aber dennoch eine sinnvolle und anerkannte Betätigung wünschen.

 

Bis zu zehn Arbeitsstunden pro Woche können die ProjektteilnehmerInnen auf ihrer persönlichen BESTCARD notieren. Denkbar sind allerdings auch lediglich zwei oder drei Wochenstunden. Pro geleisteter Arbeitsstunde bekommen die TeilnehmerInnen 1,20 Euro als Aufwandsentschädigung und gleichzeitige Anerkennung für ihre Tätigkeit ausbezahlt.

 

Die BBG übernimmt in dem Projekt eine koordinierende Funktion im Landkreis. Wir versuchen Betroffenen ein geeignetes Betätigungsfeld zu vermitteln. Dabei bauen wir auf ein bestehendes Netzwerk von Kontakten auf.

Betätigkeitsfelder können im Zusammenhang mit der BESTCARD aus versicherungstechnischen Gründen  lediglich in gemeinnützig orientierten Initiativen und Organisationen angeboten werden.

 

Bei Interesse und für weitergehende Informationen wenden Sie sich bitte an unseren Geschäftsführer Andreas von Glahn.